Quellenangaben

Die Karte Dortmunds um 1826 wurde auf Basis der Bestände 162/01 (Katasterkarten), 162/02 (Trigonometrische Unterlagen) und 162/03 (Flurbücher) des Stadtarchivs Dortmund erstellt. Sie zeigt den Zustand Dortmunds, wie dieser im Urkataster 1826/27 dokumentiert wurde, ohne Berücksichtigung von Fortschreibungen und Nachtragungen.

Die Basis ist das Vermessungsnetz (Polygonnetz) des Urkatasters (Best. 162/02). Mittels des Netzes wurden dann die Urkarten georeferenziert und unter Zuhilfenahme der Übersichtshandrisse und Stückvermessungshandrisse digitalisiert (Best. 162/01). Kulturarten, Größen (in Morgen, Ruten und Fuß) und Eigentumsverhältnisse sind aus den Flurbüchern entnommen (Best. 162/03). Ortsbezeichnungen entstammen den Urkarten, den Stückvermessungshandrissen und teils auch den Flurbüchern. Wegen der teils schlechten Lesbarkeit fehlen einige Angaben. Zudem ist hier mit Fehlern zu rechnen.

Auf eine manuelle Korrektur/Einpassung der Karte wurde verzichtet. Es kommt daher zu gewissen Abweichungen zwischen dieser und heutigen Karten.

Umfang

Die folgenden damaligen Gemeinden auf heutigem Dortmunder Stadtgebiet sind bereits digitalisiert und damit Teil der Karte. Weitere Gemeinden sind in Vorbereitung.

Weitere Informationen

Zur Karte existiert ein kurzes Info-Video

Zu jedem Flurstück werden, abhängig von der Zoomstufe, weiterführende Informationen angezeigt, soweit diese bereits erfasst sind. Dies können sein: Flur, Flurstück, Eigentümer, Größe in preußischen Morgen, Ruten und Fuß sowie die Kulturart und als was das Flurstück taxiert wurde.

Dargestellte Informationen

Für die Stadt Dortmund sind außerdem die alten napoleonischen Hausnummern an den Gebäuden hinterlegt. Diese werden bei der entsprechenden Zoomstufe in weißer Schrift auf blauem Grund angezeigt. Die Zuordnung basiert auf der Hausnummernliste aus dem Adressbuch 1874 und dem Dortmunder Häuserbuch von Robert von den Berken von 1927. Die alten Hausnummern galten in Dortmund bis Anfang der 1870er. Die Wohnhäuser waren anders als heute nicht pro Straße durchnummeriert. Stattdessen hat man an der Südwestecke des Ostentors mit der 1 angefangen und an der gegenüberliegenden Ecke mit der 887 aufgehört. Die Hausnummern waren für die gesamte Stadt fortlaufend. Außerhalb der Stadt gab es keine Hausnummern. Neue Hausnummern wurden zwischen zwei bestehenden eingefügt, entsprechend des Standorts des Gebäudes. Dies führte am Ende zu Hausnummern wie "655 1/4e" für die Katharinenstraße 1 oder "45n II" für das Haus Ostwall 39.

Hausnummern

Autor: Christopher Jung • dortmund1909@email.de • YouTubeFacebook